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Die Kleiderkammer schließtDie Kleiderkammer schließt

Unsere Kleiderkammer geht in den Ruhestand

Die Geschichte der Kleiderkammer in Langen

Die Anfänge der Sozialarbeit im DRK Ortsverein Langen gehen auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg zurück. Damals waren es kinderreiche Familien und Witwen, die mit Lebensmitteln und den alltäglichen Dingen versorgt wurden.

Im Jahr 1974 fanden erstmals Kleiderausgaben statt. Als immer mehr Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik kamen, fing die Sozialgruppe des OV Langen mit regelmäßigen, wöchentlichen Kleiderausgaben an. Etwas später kamen dann auch die Spätaussiedler in die Kleiderkammer. Die erste Unterkunft war ein Raum unter dem Hallenbad. Dort war die Luft sehr schlecht, weil es keine Fenster gab.

Aus diesem Grund bemühte sich der Vorstand, ein neues Domizil zu finden. 1988 war es soweit und die Kleiderkammer zog in das alte Feuerwehrhaus am Wilhelm- Leuschner-Platz. Dort waren die Arbeitsbedingungen schon deutlich besser.

1997 fand nochmals ein Umzug statt. Der gesamte DRK Ortsverein zog unter ein Dach in die Ohmstr. 8 im Neurott. Auch die Kleiderkammer fand dort ihren Platz mit sehr guten Bedingungen zum Arbeiten. Die Öffnungszeiten waren und sind immer dienstags von 18:30 bis 19:30 Uhr.

        – Eine Arbeit, die sehr viel Engagement, Einsatz und Fingerspitzengefühl erfordert –

 

Der zweite Schwerpunkt der Sozialarbeit in Langen liegt in der Durchführung der Blutspendetermine.

2011 konnte das Jubiläum „50 Jahre Blutspenden in Langen“ gefeiert werden. Zu Beginn fanden 2 Termine im Jahr statt, mittlerweile sind es 5 reguläre Termine in der Neuen Stadthalle und einer am Faschingsdienstag in der Dreieichschule. Die Leitung des Blutspendeteams hat seit letztem Jahr Beate Schams übernommen, so dass dieser Bereich der Sozialarbeit übergangslos weitergeführt werden kann.

Beide Bereiche der Sozialarbeit sind untrennbar mit dem Namen Elfriede Ludwig verbunden.

„Als die Kinder größer wurden und ich wieder mehr Zeit für mich hatte, entschloss ich mich, in das Rote Kreuz einzutreten“ beschreibt Elfriede Ludwig den Beginn ihrer über 40jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, „ dort fand ich eine sehr aktive Gruppe mit erfahrenen Kameradinnen wie Helene Schäfer und Edith Möbius, die uns für die Sozialarbeit fit gemacht haben. In all den Jahren ist mir diese Arbeit sehr ans Herz gewachsen. Aber ich hätte diese Arbeit ohne meine Kameradinnen und die Unterstützung des Vorstandes nicht machen können. Dafür bin ich sehr dankbar“.

Jetzt werden Elfriede Ludwig und ihre Kameradinnen in den Ruhestand verabschiedet und in eine „Kaffeekränzchen-Gruppe“ umgewandelt. Denn ein Leben ohne Treffen und Beisammensein mit den langjährigen Kameradinnen, die schon längst Freundinnen geworden sind, ist für keine vorstellbar.

Kleiderladen

Informationen zu unserem neuem Kleiderladen in der Gartenstraße finden sie auf der Webseite von unserem Kreisverband unter: https://www.drk-of.de/angebote/existenzsichernde-hilfe/kleiderlaeden-beim-drk.html